Geschäftsordnung

§1 Name, Sitz, Darstellung

(1) Der offizielle Name der Organisation lautet: Fachschaftsbezirksvollversammlung
Rhetorik in der Verfassten Studierendenschaft der Universität
Tübingen. Die Kurzform ist Fachschaft Rhetorik, im Folgenden auch Fachschaft
genannt. Sie ist die Vollversammlung des Fachschaftsbezirks Rhetorik nach
§17, Abs. 1 der Organisationssatzung der Studierendenschaft der Universität
Tübingen.

(2) Der Sitz der Fachschaft ist Tübingen mit folgender Anschrift:
Fachschaft Rhetorik
Seminar für Allgemeine Rhetorik
Wilhelmstr. 50
72074 Tübingen

(3) Die Fachschaft Rhetorik führt ein offizielles Fachschaftslogo Das
Fachschaftslogo ist in Anhang 1 definiert. Anhang 1 gilt nicht als Teil dieser
Geschäftsordnung und kann mit absoluter Mehrheit der Fachschaftsmitglieder
geändert werden.

§2 Aufgaben

(1) Die Fachschaft Rhetorik berät die beschlussfassenden Gremien der
Verfassten Studierendenschaft in der politischen und sozialen Vertretung der
Studenten der Studiengänge B.A. Allgemeine Rhetorik, M.A. Allgemeine
Rhetorik, Magister Allgemeine Rhetorik und des Promotionsstudienganges
Allgemeine Rhetorik. Sie unterstützt die Vertretung der Studenten gegenüber
dem Seminar für Allgemeine Rhetorik, der Philosophischen Fakultät und der
Universität Tübingen als Ganzes sowie innerhalb der Verfassten
Studierendenschaft der Universität Tübingen.

(2) Die Fachschaft wirkt an der Wahrnehmung der Aufgaben der Verfassten
Studierendenschaft nach §3, Abs. 1 der Organisationssatzung der
Studierendenschaft der Universität Tübingen mit.

(3) Die Fachschaft organisiert in regelmäßigen Abständen kulturelle, musische,
sportliche oder weiterbildende Veranstaltungen, die die Gemeinschaft im
Studienfach Allgemeine Rhetorik und an der Eberhard-Karls-Universität
Tübingen unterstützen und/oder die Rhetorik als akademische Disziplin in
Universität und Gesellschaft fördern.

§3 Sitzungen

(1) Die Fachschaft Rhetorik tagt in der Vorlesungszeit öffentlich mindestens
einmal im Monat. Die Sitzungstermine in einer Vorlesungszeit werden in der
Regel in den ersten beiden Sitzungen der Vorlesungszeit festgelegt, spätestens
aber in der Sitzung vor dem fraglichen Termin. Abweichend davon kann der
Termin der ersten Sitzung der Vorlesungszeit von den Sprechern festgelegt
werden.

(2) Zusätzlich muss eine Sitzung der Fachschaft einberufen werden wenn
• dies die Fakultätsvertretung beschließt oder
• auf Antrag von 2% aller Mitglieder der Fachschaft bei einem der Sprecher
der Fachschaft.

(3) Alle Mitglieder der Fachschaft haben in den Sitzungen der Fachschaft
Anwesenheits-, Rede-, Antrags- und Stimmrecht.

(4) Auf Antrag kann eine Sitzung hochschulöffentlich oder nichtöffentlich
abgehalten werden oder ein Tagesordnungspunkt hochschulöffentlich oder
nichtöffentlich bearbeitet werden. Die Tatsache der Bearbeitung des Punktes
oder der Sitzung ist dennoch im Protokoll zu dokumentieren.

(5) Bei den Sitzungen der Fachschaft Rhetorik ist ein Protokoll zu führen, das
offizielle Beschlüsse und den ungefähren Verlauf wichtiger Diskussionen sowie
den Sitzungszeitraum und die Anwesenden dokumentiert. Die Fachschaft
archiviert diese Protokolle für mindestens zwei Jahre und macht sie auf ihrer
Website und am Schwarzen Brett öffentlich. Wenn für diese Aufgabe der
Beauftragte für das Protokoll nach §6, Abs. 3 nicht zur Verfügung steht, ist zu
Beginn der Sitzung ein Protokollant zu bestimmen.

(6) Der Protokollant hat die Aufgabe, das Protokoll sowie die Einladung zur
nächsten Sitzung inklusive der vorläufigen Tagesordnung zeitnah am
Schwarzen Brett und online zu veröffentlichen. Zu Sitzungen nach Abs. 2
dieses § laden die Sprecher ein. Bei diesen Sitzungen ist zusätzlich eine
Rundmail an alle Mitglieder der Fachschaft zu versenden.

§4 Mitgliedschaft & Stimmrecht

(1) Mitglied der Fachschaft ist jeder Student, der in den Studiengängen der
Allgemeinen Rhetorik nach §2, Abs. 1, Satz 1 dieser Geschäftsordnung
immatrikuliert ist.

(2) Auf Antrag von mindestens zwei Mitgliedern können die Partizipationsrechte
eines Mitglieds in der Fachschaft suspendiert werden. Hierfür muss das
Mitglied die Sitzungen der Fachschaft mehrmals gestört und/oder ihre Arbeit
und/oder ihre Außenwirkung nachhaltig geschädigt haben. Ein Antrag auf
Suspendierung kann frühestens eine Woche nach der Antragstellung
abgestimmt werden und bedarf einer 2/3-Mehrheit. Mit mit der Suspendierung
verliert eine Person das Anwesenheits-, Rede-, Antrags- und Stimmrecht nach
§3, Abs. 3 für einen Monat. Bei wiederholter Suspendierung ist auch eine
Suspendierung für bis zu ein Jahr möglich.

§5 Anträge & Beschlüsse

(1) Anträge sind gemäß §11, Abs. 2 der Organisationssatzung der
Studierendenschaft der Universität Tübingen mindestens drei Tage vor der
Sitzung beim Protokollanten einzureichen. Jedes Mitglied kann in Sitzungen der
Fachschaft beanspruchen, einen Antrag fristgerecht eingereicht zu haben.
Wenn das Mitglied die fristgerechte Einreichung nicht nachweisen kann,
entscheidet der Protokollant.

(2) Eine Sitzung der Fachschaft Rhetorik ist beschlussfähig, wenn mindestens
vier Mitglieder und mindestens ein Sprecher oder eine von den Sprechern für
die Redeleitung benannte Person anwesend sind sowie ein Protokoll geführt
wird. Jede Regelung dieser Geschäftsordnung zur Beschlussfassung bezieht
sich ausschließlich auf die in einer Sitzung anwesenden Mitglieder, wenn nicht
anderes explizit formuliert ist.

(3) Bei allen Beschlüssen der Fachschaft Rhetorik ist ein allgemeiner Konsens
anzustreben. Offizielle Beschlüsse sind im Wortlaut und mit Ergebnissen der
Abstimmung in Ja-Stimmen, Nein-Stimmen und Enthaltungen zu protokollieren.
Die Dokumentationspflicht gilt auch für abgelehnte Beschlüsse nach
Abs. 4-6 dieses §.

(4) Über jeden offiziellen Beschluss ist abzustimmen, sobald mindestens ein
Mitglied der Fachschaft dies wünscht oder wenn durch diese Geschäftsordnung
ein Antrag verlangt wird und/oder ein Abstimmungsmodus festgelegt ist. Jeder
Stimmberechtigte hat bei einem Antrag die Möglichkeit, mit Ja oder Nein zu
stimmen oder sich zu enthalten. Ein Antrag ist angenommen, wenn mehr Ja-
Stimmen als Nein-Stimmen vorhanden sind und abgelehnt, wenn nicht.

(5) Auf Beschluss in einer Sitzung oder durch Regelungen dieser
Geschäftsordnung oder vorhergehende Beschlüsse kann für eine Abstimmung
eine absolute Mehrheit verlangt sein. In diesem Fall ist ein Antrag
angenommen, wenn mehr als 50% der Stimmberechtigten mit Ja stimmen,
und abgelehnt, wenn nicht.

(6) Durch Regelungen dieser Geschäftsordnung kann für eine Abstimmung eine
2/3- Mehrheit verlangt werden. In diesem Fall ist ein Antrag angenommen,
wenn mindestens 2/3 der Stimmberechtigten mit Ja stimmen, und abgelehnt,
wenn nicht.

(7) Jede Abstimmung ist geheim durchzuführen, sobald mindestens ein
Mitglied dies verlangt.

§6 Ämter & Arbeitskreise

(1) Wenn bei Personalwahlen nur ein Kandidat für einen Posten zur Wahl steht,
wird nach dem Abstimmungsschema in §5 dieser Geschäftsordnung
abgestimmt. Stehen mehrere Personen zur Wahl, hat jedes Mitglied Stimmen
in Höhe der zu besetzenden Posten und kann maximal eine Stimme pro
Kandidat vergeben. Es müssen nicht alle Stimmen vergeben werden. Gewählt
ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Alle Posten werden vergeben,
bis die Person zurücktritt, nicht mehr Mitglied der Fachschaft ist oder mit
absoluter Mehrheit von der Fachschaft des Amtes enthoben wird. §5, Abs 3,
Satz 1 dieser Geschäftsordnung gilt entsprechend.

(2) Die Fachschaft wählt zwei Sprecher nach §21 der Organisationssatzung der
Studierendenschaft der Universität Tübingen. Die Sprecher oder eine von ihnen
bestimmte Person sind auf den Sitzungen der Fachschaft Redeleiter. Der
Redeleiter führt, wenn nötig, eine Redeliste und verweist Anwesende bei
deutlichem Fehlverhalten der Sitzung. Die Sprecher sind außerdem
Ansprechpartner für andere Organe der Verfassten Studierendenschaft und für
die Studenten im Fall eines Antrags auf außerordentliche Sitzung der
Fachschaft.

(3) Die Fachschaft wählt Berauftragte für bestimmte Themengebiete oder
Aufgaben, die selbstständig im ihnen zugewiesenen Aufgabenbereich arbeiten
und der Fachschaft darüber Bericht erstatten. Eine Person kann mehrere
Beauftragungen erhalten und gleichzeitig mit einer oder mehreren
Beauftragungen das Amt eines Sprechers ausfüllen. Eine Beauftragung kann
mehreren Mitgliedern in Kooperation gegeben werden.

(4) In jedem Fall wählt die Fachschaft Beauftragte für
• Protokoll
• Hochschulpolitik
• Repräsentation
• Finanzen
• Social Media
• Website
• Mails
Zusätzliche Beauftragungen richtet die Fachschaft nach ihrem Ermessen ein.
Beauftragungen verfallen, wenn die entsprechende Aufgabe erledigt ist, der
Beauftragte nach §4, Abs. 2 suspendiert wird oder durch Entzug gemäß Abs. 1
dieses §.

(5) Bei großen Projekten, die die intensive Arbeit mehrerer Mitglieder der
Fachschaft erfordern, richtet die Fachschaft Arbeitskreise ein. Arbeitskreise
arbeiten selbstständig im ihnen zugewiesenen Aufgabenbereich und erstatten
der Fachschaft darüber Bericht. Arbeitskreise lösen sich automatisch auf, wenn
ihre Aufgabe erledigt ist.

(6) Die Fachschaft bestimmt für jeden Arbeitskreis eines ihrer Mitglieder als
Koordinator. In Arbeitskreisen darf jede natürliche Person mitarbeiten, die nicht
nach §4, Abs. 2 suspendiert ist. Wer nicht Mitglied der Fachschaft ist, kann
vom Koordinator eines Arbeitskreises von der Mitarbeit ausgeschlossen
werden.

(7) Arbeitskreise arbeiten einvernehmlich ohne schriftliche Geschäftsordnung.

§7 Gremien

(1) Die Delegierten in den Gremien haben die Fachschaft über Gremientermine
sowie über die behandelten Themen umfassend und zeitnah zu informieren
und Beschlüsse und Meinungen der Fachschaft in ihre Entscheidungsfindung
und ihr Abstimmungsverhalten zentral mit einzubeziehen. Sollten Vertreter der
Fachschaft in Gremien gegen die Interessen der Fachschaft handeln, fordert die
Fachschaft sie zum Rücktritt auf bzw. entzieht ihnen die
Vertretungsberechtigung nach Abs. 4 dieses §. Bei wiederholtem Missbrauch
einer Delegation oder eines Mandats werden die Partizipationsrechte der
fraglichen Person nach §4, Abs. 2 suspendiert.

(2) Die Fachschaft Rhetorik benennt in Kooperation mit Seminar für Allgemeine
Rhetorik studentische Vertreter für den Institutsbeirat des Seminars für
Allgemeine Rhetorik zur Vorlage durch die studentischen Mitglieder im
Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät sowie in Kooperation mit den
Studierendenvertretungen der anderen Fächer und den entsprechenden
Instituten studentische Vertreter für die Studienkommision des Fachbereichs
Philosophie-Rhetorik-Medien der Philosophischen Fakultät zur Vorlage durch die
studentischen Mitglieder im Fakultätsrat.

(3) Bei Vorhandensein geeigneter Kandidaten engagiert sich die Fachschaft
Rhetorik in allen Gremien der Universität, der Verfassten Studierendenschaft
und der inoffiziellen studentischen Selbstverwaltung, die ihr geeignet
erscheinen.

(4) Wenn die Vertretung der Fachschaft Rhetorik nicht durch Regelungen eines
Gremiums personalisiert ist, vergibt und entzieht die Fachschaft für dieses
Gremium Vertretungsberechtigungen mit 2/3-Mehrheit. Sollten mehr
vertretungsberechtigte Mitglieder in einer Gremiensitzung anwesend sein, als
der Fachschaft Rhetorik dort Stimmen zustehen, einigen sich die anwesenden
Mitglieder, wer für die Fachschaft Rhetorik stimmberechtigt ist. Bei
unauflösbarer Uneinigkeit bestimmt der Beauftragte für Hochschulpolitik die
Abstimmungsregeln. Ist der Beauftragte für Hochschulpolitik bei unauflösbarer
Uneinigkeit nicht anwesend, entscheidet das Los.

§8 Formelles

(1) Zur Änderung dieser Geschäftsordnung ist eine 2/3-Mehrheit notwendig.

(2) Die Geschäftordnung tritt mit ihrer Beschlussfassung in Kraft.

(3) Jede in dieser Geschäftsordnung getroffene Regelung gilt unabhängig vom
persönlichen Geschlechtsverständnis, selbst wenn in einer Formulierung nur
ein Geschlecht angegeben ist.

(4) Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsordnung ganz oder teilweise
unwirksam sein oder durch eine neue gesetzliche Bestimmung unwirksam
werden, so wird die Gültigkeit dieser Geschäftsordnung im Übrigen nicht
berührt. Der Beauftragte für das Protokoll verpflichtet sich im Falle der
Unwirksamkeit einer Bestimmung, eine neue Bestimmung vorzuschlagen, die
dem Zweck nach der ursprünglichen Bestimmung möglichst ähnlich ist.

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