Die Fachschaft unterstützt kein spezielles Modell zur VFS

Im Brechtbau hängen Plakate zur Urabstimmung nächste Woche, die suggerieren, die Fachschaft Rhetorik würde das Räte-Modell unterstützen. Das ist nicht so. Wir haben uns entschieden, über beide Modelle gleichberechtigt zu informieren.

Das haben wir den Verantwortlichen auch mitgeteilt. Wir wenden uns deshalb in aller Deutlichkeit gegen den Versuch, uns eine Position zu unterstellen, die wir nicht haben. Wir informieren euch weiterhin so neutral wie möglich über die Abstimmung nächste Woche und rufen alle Studierenden zur Wahl auf!

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Nachruf Walter Jens

Mit Trauer hat die Fachschaft Rhetorik heute vom Tod Walter Jens‘ erfahren.
Jens war der erste Lehrstuhlinhaber für Rhetorik in Tübingen und Gründer des Seminars. Mit seinem Wirken legte er den Grundstein für die wissenschaftliche Arbeit der Tübinger Rhetorik. Für zahlreiche Studentinnen und Studenten war er mit seinem kritisch-engagierten Denken und Handeln an der Universität und in der deutschen Gesellschaft Inspirationsfigur und Vorbild.
Die Studierenden des Fachs Allgemeine Rhetorik werden ihm stets ein ehrenvolles Andenken bewahren.

Rhetoric Society of Europe gegründet

Auf der 4. Konferenz „Rhetoric in Society“ in Kopenhagen gründete sich vor kurzem die „Rhetoric Society of Europe“. Die Fachschaft Rhetorik begrüßt diese Initiative sehr. Wie die Mitglieder des Seminars hoffen wir, dass dadurch der akademische Kontakt zwischen Rhetorikern in Europa verbessert werden kann und vor allem, dass die RSE die eingeschränkten Möglichkeiten zum Studienaustausch für Rhetoriker ausbaut und stärkt.

Die neugegründete RSE ist derzeit noch im Aufbau begriffen und konzentriert sich im Wesentlichen auf die Zusammenstellung einer Datenbank rhetorisch orientierter Wissenschaftler und sonstiger Mitglieder. Sobald die Gesellschaft gefestigte Strukturen hat, sind attraktive Angebote auch für Studierende hoffentlich ebenfalls ein wichtiger Teil ihrer Arbeit.

Die Homepage der Rhetoric Society of Europe findet sich hier:http://eusorhet.eu/

Neuer Hochschulpolitischer Koordinator

Als Ansprechpartner für das Institut, die Uni und andere Fachschaften hat die Fachschaft Rhetorik im letzten Sommersemester den Posten eines Hochschulpolitischen Koordinators eingeführt. 
Wir haben mit dem Posten bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und denken, dass ein allgemein in Gremiensachen und Unipolitik informierter Koordinator unseren Kontakt mit dem Rest der Uni wesentlich verbessern kann.

Unser bisheriger Hochschulpolitischer Koordinator Sebastian Boecker musste sein Amt zum Jahreswechsel aus gesundheitlichen Gründen leider abgeben. Auch sein hochschulpolitisches Engagement sowie sein AStA-Mandat muss Sebastian leider niederlegen. Der Fachschaft bleibt er für Projekte und andere Aufgaben aber glücklicherweise erhalten.

Als neue Hochschulpolitische Koordinatoren wurden am Dienstag den 15. Januar, Max Clar und Anna Berlich gewählt. Max und Anna studieren beide Rhetorik und Politikwissenschaft im 3. Semester und sind seit längerer Zeit in der Fachschaft aktiv. Für alle Fragen zu den verschiedenen universitären Gremien, Studierendenpolitik und sonstigen hochschulpolitischen Themen (Studierendenbeteiligung, Gleichstellung, universitärer Aufbau etc.) könnt ihr Anna und Max ab sofort gerne über unsere Fachschaftsadresse (fachschaftrhetorik@yahoo.de) kontaktieren oder persönlich ansprechen.

Wir wünschen den beiden viel Erfolg!

Proseminar „Einführung in die Rhetorik“ bei Herrn Weit

Alle Studienanfänger müssen das Proseminar bei Herrn Weit belegen.
Bitte kommt zu einem der folgenden drei Termine:

Mittwoch, 12.10. von 14 bis 16 Uhr (Raum 406 im Brechtbau)

Mittwoch, 12.10. von 16 bis 18 Uhr (Raum 406 im Brechtbau)

Donnerstag, 13.10. von 14 bis 16 Uhr (Raum 406 im Brechtbau)

An diesen Tagen werdet ihr dann einer der Gruppen für das weitere Semester zugeteilt.

Solidarisierung von Prof. Ueding

Offener Brief an den Rektor der Universität Tübingen,
Herrn Prof. Dr. B. Engler

Tübingen, 13.11.2009

Durch den Polizeieinsatz gegen die protestierenden Studenten haben Sie die Angemessenheit verletzt, Vertrauen verspielt, dabei nicht nur Ihre Hilflosigkeit eingestanden, sondern auch die Solidarität mit Ihren und unseren Studenten aufgekündigt. Ein beschämender Vorgang an einer Universität, an der Theodor Eschenburg, Walter Jens und Ernst Bloch lehrten, für die Zivilcourage, Widerstandskraft und innere Unabhängigkeit zu den spezifischen Ausbildungszielen der Universität gehörten. Anstatt gemeinsam mit unseren Studenten Widerstand zu leisten gegen die undemokratisch von oben verordnete Zerstörung der deutschen Universität, ihre Auslieferung an kurzfristige wirtschaftliche Interessen und den Ausverkauf der akademischen Bildung an die bloße Vermittlung technischer Fertigkeiten kriminalisieren Sie sogar die eigentlichen Opfer dieses Trauerspiels.

Der Protest der Studenten verdient die Unterstützung aller akademischen Bürger und einer kritischen und demokratischen Öffentlichkeit. Wir sollten Misstrauen und Kritikfähigkeit, Zivilcourage und den Anspruch auf eine qualitätsvolle Ausbildung fördern und bestärken – nicht in Polizei-Einsätzen ersticken.

Prof. Dr. Gert Ueding

Hier der offizielle Brief als pdf-Dokument: Offener Brief Ueding

Besetzung des HS 25 im Kupferbau

Seit Donnerstag den 05.11.2009 besetzen Studentinnen und Studenten den Hörsaal 25 im Kupferbau. Mit dieser Aktion wollen sie sich mit den Besetzerinnen und Besetzern an der Uni in Wien (und mittlerweile auch vielen anderen Hochschulen weltweit) solidarisch erklären und gegen die Missstände im Bildungssystem protestieren.

Die Fachschaft Rhetorik solidarisiert sich mit den Besetzerinnen und Besetzern des HS 25 im Kupferbau!

Infos zur Besetzung: http://kupferbau.ernst-bloch-uni.de/