Rhetorisches Wochenendvergnügen

An diesem Wochenende roch es im Brechtbau stark nach Karriere. “Durchstarten mit Geist und Kultur” hieß die Veranstaltung, die mit Workshops und Vorträgen Studenten der Geisteswissenschaften lockte. Es wehte auch eine Brise Rhetorik durch das Neuphilologikum. Am Freitag veranstaltete das rhetorikforum – Der Verein zur Förderung der Rhetorik in Wissenschaft und Praxis ein Absolventenpodium.

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Geschichte der Rhetorik

Ob Ehrenmann oder Bauer – als Angeklagter musste sich im alten Griechenland vor Gericht jeder selbst verteidigen. An Erfahrung und Bildung war der Ehrenmann dem Bauern in der Redepraxis jedoch weit überlegen. Nach der damaligen Gerichtsbarkeit ein kaum überwindbares Hindernis, denn ihre Urteile fällten die Senatoren für heutige Verhältnisse recht leichtfertig – nur auf Grundlage der Vorträge von Kläger und Verteidiger. Damals konnte ein Vortrag den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Was konnte der einfache Bauer also tun, wenn er von einem eloquenten Gegner vor Gericht gezerrt wurde? Redenschreiber waren jedermanns bester Freund – schon bald verlangten Redenschreiber gutes Geld für ihre Dienste und gründeten die ersten Redeschulen. In der Zeit um 400 v. Chr boomte das Geschäft mit dem Wissen um die Kraft der Worte.

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Tag der offenen Türen für Abiturienten

Am Mittwoch, dem 19.11.2008, steht die Universität allen interessierten Abiturienten einen Tag lang offen. Die neu gegründete Fachschaft Rhetorik wird im Foyer des Brechtbaus, Wilhelmstraße 50, mit einem Infostand vertreten sein. Der Brechtbau ist mit den Buslinien 1, 2, 6 und 7 leicht erreichbar, Haltestelle: Lothar-Meyer-Bau. Wir freuen uns auf euch!